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Gemeinde

Pikettentschädigung für Geburts- und Wochenbettbetreuung durch Hebammen

Der Gemeinderat Wynigen hat beschlossen, die Pikettentschädigung für Geburts- und Wochenbettbetreuung durch frei praktizierende Hebammen zu übernehmen.

Jede Frau benötigt rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettzeit zuhause eine fachliche Betreuung durch eine Hebamme. Hebammen leisten rund um eine geplante Hausgeburt oder eine Beleggeburt an einem Spital sowie in der Wochenbettzeit nach Spitalentlassung rund um die Uhr – meistens während mehreren Wochen – Pikettdienst. Diese Leistung ist in der Grundversicherung der Krankenkasse nicht enthalten und muss durch die Eltern entschädigt werden.

Historisch gesehen waren Gemeinden oder Kantone dafür besorgt, die Abdeckung ihres Gebietes mit Hebammen-Leistungen sicherzustellen. Hierfür wurden Hebammen verpflichtet, jederzeit zur Verfügung zu stehen und es wurde ihnen – je nach Region – eine jährliche Pauschale oder eine Entschädigung pro Geburt vergütet. Aus jener Zeit stammt der Begriff "Wartgeld". Diese althergebrachte Regelung ist der Grund, weshalb die Pikettentschädigung in der Grundversicherung der Krankenkasse explizit ausgeschlossen wurde.

In einigen Kantonen wird die Pikettentschädigung nach wie vor durch den Kanton oder die Gemeinde zurückerstattet. Der Schweizerische Hebammenverband Sektion Bern beantragt nun auch den Gemeinden des Kantons Bern die Pikettentschädigung mit einem Pauschalbetrag zu übernehmen.

Der Gemeinderat Wynigen hat beschlossen ab 01.01.2019 die Pikettentschädigung für jede Frau, welche in der Gemeinde Wohnsitz hat und sich von einer frei praktizierenden Hebamme betreuen lässt, zu übernehmen. Den Eltern wird eine Pikettpauschale von 650.00 Franken pro Haus- oder Beleggeburt und eine Pauschale von 250.00 Franken pro Wochenbettbetreuung zuhause zurückerstattet. Ab Januar 2019 steht das Formular für die Rückerstattung der Pikettentschädigung auf der Homepage der Gemeinde Wynigen zur Verfügung oder kann am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Trotzdem hat der Gemeinderat Wynigen den Schweizerischen Hebammenverband Sektion Bern gebeten, beim Kanton Bern zu intervenieren, damit die Kosten vom Kanton übernommen werden.

Datum der Neuigkeit 17. Aug. 2018
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