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Gemeinde

Dringender Wohnraumbedarf für Asylsuchende

Die Zahl der Flüchtlinge, die in Europa Schutz suchen, ist so hoch wie nie seit dem zweiten Weltkrieg. Die Regierungsstatthalterämter haben deshalb den Auftrag erhalten, den Kanton bei der Suche nach Kollektivunterkünften und nach Wohnungen für die Unterbringung von Personen des Asylbereichs zu unterstützen und in ihren Verwaltungskreisen die Anzahl der geforderten Plätze bis Ende August 2016 zu beschaffen. Dabei sind vor allem die Gemeinden zur Mitarbeit aufgefordert. Die Gemeinden des unteren Emmentals, zu denen auch die Gemeinde Wynigen gehört, haben für 339 zusätzliche Unterbringungsplätze zu sorgen.

Im Kanton Bern besteht dringender Bedarf an Wohnraum für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge. Der Regierungsrat hat deshalb die Regierungsstatthalterämter mit der Koordination der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten für Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge beauftragt.

Der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Emmental, Markus Grossenbacher, hat die Gemeinderatspräsidentinnen und –präsidenten zu einem Treffen am 28. Juni 2016 eingeladen. Dabei wurden die Gemeinden informiert, dass der Regierungsstatthalter den Auftrag erhalten hat, die Schaffung von 603 zusätzlichen Plätzen im Emmental zu koordinieren. Gemäss dem Treffen vom 28. Juni 2016 müssen im oberen Emmental 149 Plätze, im mittleren Emmental 115 Plätze und im unteren Emmental 339 Plätze neu geschaffen werden.

Nun sind die Gemeinden am Zug dem Regierungsstatthalteramt bis Ende Juli zu melden, ob ihnen in ihrer Gemeinde Unterkünfte, Hallen oder leere Wohnungen bekannt sind, die sich für die Unterbringung von Asylbewerbern während mehrerer Monate eignen.

Der Gemeinderat Wynigen hat sich an seiner Sitzung vom 4. Juli 2016 mit dem weiteren Vorgehen befasst. Einerseits wird die allfällige Schaffung einer Kollektivunterkunft für Asylsuchende in einer Zivilschutzanlage der Gemeinde näher geprüft. Andererseits wird geprüft, ob eine Unterbringung kleinerer Gruppen von Asylsuchenden oder vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen in privaten Wohnungen potentiell möglich wäre.

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Eigentümer leerstehender Wohnungen schriftlich anzufragen, ob für sie eine Vermietung zur Unterbringung von Asylsuchenden grundsätzlich denkbar wäre. Bei Interesse seitens der Eigentümer soll eine Informationssitzung mit Vertretern des Kantons und der Gemeinde einberufen werden.

Mit einer Schaffung von Unterbringungsplätzen in privaten Wohnungen könnte eine gleichmässigere Verteilung aufs Gemeindegebiet erreicht werden als bei der Schaffung einer Kollektivunterkunft. Die Gemeinde ist nun auf das Wohlwollen der Liegenschaftseigentümer angewiesen.

Der Gemeinderat hofft, eine stimmige Lösung für die gesamte Bevölkerung der Gemeinde Wynigen finden zu können.

Datum der Neuigkeit 8. Juli 2016
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