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Gemeinde

Geringe Chlorothalonil-Belastung des Trinkwassers in Wynigen

Der Gemeinderat Wynigen hat die Wasserversorgung auf den Stoff Chlorothalonil untersuchen lassen. Dabei wurde bei einem von drei Messwerten eine minime Grenzwert-Überschreitung festgestellt. Das Trinkwasser ist weiterhin bedenkenlos konsumierbar.

Das Trinkwasser der öffentlichen Wasserversorgung von Wynigen ist von sehr guter Qualität. Die Ergebnisse bisheriger Labor-Analysen, welche jährlich im Informationsblatt der Gemeinde veröffentlicht werden, zeigten jeweils eine deutliche Einhaltung der mikrobiologischen und chemischen Grenzwerte. Nachdem das kantonale Laboratorium anfangs Februar 2020 darüber informiert hat, dass bei verschiedenen Wasserversorgungen im Kanton Bern die Chlorothalonil-Grenzwerte überschritten werden, hat der Gemeinderat Wynigen eine zusätzliche Messung für die Wasserversorgung Wynigen veranlasst.

Die drei gemessenen Stoffe sind Chlorothalonil-Metabolit SYN507900 sowie die Chlorothalonil-Sulfonsäuren R417888 und R471811. Bei letzterem wurde ein Messwert von 0,11 Mikrogramm pro Liter festgestellt, was knapp über den zulässigen 0,10 Mikrogramm pro Liter liegt. Bei den anderen beiden Stoffen werden die Grenzwerte deutlich unterschritten.

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit hat Chlorothalonil im August 2019 neu als relevanten Stoff eingestuft und einen Grenzwert für Wasserversorgungen bezeichnet. In der kantonalen Medieninformation von anfangs Februar 2020 wurde dargelegt, dass das Trinkwasser auch dann ohne Bedenken konsumiert werden kann, wenn die Chlorothalonil-Werte über den Grenzwerten liegen. In der Mitteilung wurde wie folgt informiert: "Der Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter ist kein toxikologisch begründeter Wert, sondern entspricht dem Vorsorgeprinzip. Die Konsumentinnen und Konsumenten können davon ausgehen, dass der Genuss von Trinkwasser im Kanton Bern unbedenklich ist und dass keine erhöhte Gefahr für die Gesundheit besteht."

Der Gemeinderat wird weitere regelmässige Chlorothalonil-Untersuchungen veranlassen und die Bevölkerung bei Änderungen der Situation informieren.

Datum der Neuigkeit 28. Feb. 2020
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