17 Hirsbrunnen
Alte Dokumente belegen, dass der Name des Weilers auf der Egg zwischen Hirschgraben und Gitzigraben unterhalb der Lueg auf Hirz zurückgeht; was Hirsch bedeutet. Noch heute brauchen Einheimische den Namen Hirschbrunnen. In den Tellbüchern der Stadt Bern ist 1389 Hirtzbrunnen erwähnt und im Urbar des Frauenklosters Rüegsau 1495/1505 Hyrschbrunnen.
Die Angaben der Zehndmarch Hirsbrunnen 1664 lassen auf drei Heimwesen schliessen: Niclaus Äbi auf dem Unteren Hof (heutige Scheune um 1960, Bürgi), Bendicht Graf auf dem Hof Mitte West (später zwei Heimwesen, heute u.a. Glauser) und Peter Lerch auf dem Hof Mitte Ost (heute Jost). Peter Lerch hat 1653 verbotenerweise am Bauernaufstand teilgenommen und wurde als einziger Wyniger gebüsst.
Der Obere Hof (heute Simmler) entstand später als Expansion der Familie Lerch. 1925 wurde der Luegwirt Johann Nyffenegger Besitzer des Oberen Hofes. Das Bauernhaus brannte einige Tage später und wurde noch im gleichen Jahr durch den Kreuzfirst-Bau ersetzt. Der Bio-Hof Simmler ist zurzeit der einzige aktive Landwirtschaftsbetrieb in Hirsbrunnen, inklusive der ehemaligen umliegenden Heimwesen Mingeri, Länghüsli, Klösteli, Hinterer Kehr, Oenzlen und Steineren.
Hirsbrunnen
3472 Wynigen
Zugehörige Objekte
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| 17_1 Hirsbrunnen Porträt (PDF, 1.85 MB) | Download | 0 | 17_1 Hirsbrunnen Porträt |
| 17_2 Hirsbrunnen Grundlagen (PDF, 1.55 MB) | Download | 1 | 17_2 Hirsbrunnen Grundlagen |