Erhebliche Waldbrandgefahr
Gefahrenstufe
Die Waldbrandgefahr wird in folgenden Regionen des Kantons Bern als «erheblich» (Stufe 3) beurteilt:
• Berner Jura
• Mittelland
• Voralpen
• Sonnenseite des Thuner- und Brienzersees
In allen anderen Regionen des Kantons Bern wird die Waldbrandgefahr als «mässig» (Stufe 2) beurteilt.
Verhaltenshinweise
- Bei windigen Verhältnissen ganz auf Feuer verzichten.
- Feuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen (mit betoniertem Boden) entfachen und vor Verlassen der
- Feuerstelle die Glut vollständig löschen.
- Feuer immer beaufsichtigen und Funkenwurf sofort löschen.
Gefahrenbeschrieb
In Regionen mit «erheblicher» Wald- und Flurbrandgefahr (Stufe 3) können Flächenbrände entstehen. Die Streuschicht ist trocken und besonders in den Nachmittagsstunden leicht entzündbar. Die unteren Bodenschichten sind ebenfalls verbreitet trocken. Brandintensität und -tiefe sind voraussichtlich erheblich. Entstandene Feuer können im Boden weiterschwelen. Kronenfeuer sind im Nadelholz bei (niedrigen) Einzelbäumen / Baumgruppen sowie an Hanglagen möglich. Flugfeuer ist mit Wind insbesondere in leicht entzündbarem Brandgut und Nadelholzbeständen möglich. Die lokale Waldbrandgefahr kann von der angegebenen generellen Waldbrandgefahr abweichen, insbesondere in südost- bis südwestexponierten Lagen ist sie tendenziell grösser. Bei zunehmendem Wind und / oder in Lagen mit einem grossen Anteil dürrer Vegetation nimmt die Waldbrandgefahr rasch zu.
Allgemeine Lage
Im September sind in der nördlichen Kantonshälfte noch keine nennenswerten Niederschläge gefallen. Die Böden sind vielerorts weiterhin trocken und die Streuschicht wird wieder leichter entzündbar. In Tiefen Lagen begrenzt sich der kritische Zeitraum auf den Nachmittag. In mittleren Lagen bleibt die Luftfeuchtigkeit auch während der Nacht tief, hier ist eine Brandentstehung ganztags möglich.
Weitere Informationen und die aktuelle Lage finden Sie unter www.be.ch/waldbrandgefahrExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.