06 Leggiswil
1264 sind Loygeswile (Leggiswil) und Breitunecga (Breitenegg) in einer Schenkung von Rudolf Frieso mit seiner Frau Berta von je zwei Schupposen an das Johanniter-Kloster Münchenbuchsee erstmals erwähnt. Für eine Schuppose rechnen wir ca. 12 Jucharten zu 36 Aren.
Im Urbar des St. Ursenstift in Solothurn – und auch dorthin zinspflichtig − ist 1497 Hans Jost Leggiswil aktenkundig.
Jost Jost (*1633) von Hinter-Leggiswil – nicht zu verwechseln mit dem Chronisten - zog nach Alchenstorf, hat sich vermutlich dort eingebürgert und könnte der Stammvater der Jost mit Heimatort Alchenstorf sein.
Es ist möglich, dass die bis 1886 aus zwei Teilen bestehende Gemeinde Brechershäusern in früheren Zeiten mit Leggiswil zusammen eine territoriale Einheit gebildet hat. Die Verwandtschaft der Jost von Leggiswil mit den Jost von Brechershäusern wird stark vermutet.
Die zahlreichen Jost hatten zwei Höfe in Leggiswil, nämlich die heute noch sogenannten Vorder- und Hinter-Leggiswil. Die Heimwesen Leggiswil am Rain −heute Oenzlen genannt − Ackerli und Grund gehen auf die Expansion der Jost von Leggiswil zurück.
Hinter-Leggiswil blieb nach dem Kauf von 1703 bis heute während neun Generationen im Besitz der Familie Wälchli.
Leggiswil
3474 Rüedisbach
Zugehörige Objekte
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