13 Kappelen
Kappelen hat seinen Namen von der Kappelle, 1275 Cappell genannt, die als Eigenkirche zur kyburgischen Kleinherrschaft Friesenberg gehörte. Im Alten Bern waren der Zehnthof Ober-Kappelen bis zur Reformation dem Frauenkloster Rüegsau und der Hof Unter- oder Nieder-Kappelen dem St. Ursenstift Solothurn zinspflichtig. Im Regionenbuch von 1783 sind die Auswirkungen geteilter und alter Besitzverhältnisse in Kappelen mit der Zugehörigkeit zu zwei Gerichten dokumentiert, nämlich zum Gericht Wynigen und zum Gericht Affoltern.
Während die schroffen Hänge an den Flanken des Oeschbachs – wie der Kappelenbach im hinteren Teil genannt wird – für die Landwirtschaft schwer zu bewirtschaften waren, gewann Kappelen schon ab dem 15. Jahrhundert durch das Ausnutzen der Wasserkraft (Bleue, Stampfe, Oele), ab dem 17. Jahrhundert mit der Schule und ab 1843 mit der Getreidemühle an Bedeutung. Später kamen Säge und Wagnerei dazu, um 1900 das Lädeli und die Bäckerei in der Grossmatt.
Das Kappelenbad hatte seine Blütezeit mit dem Neubau an der um 1870 gebauten Strasse in Richtung Häckligen und Schmidigen-Mühleweg (Kappeler).
Kappelen
3472 Wynigen
Zugehörige Objekte
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| 13_1 Kappelen Porträt (PDF, 4.44 MB) | Download | 0 | 13_1 Kappelen Porträt |
| 13_2 Kappelen Grundlagen (PDF, 7.09 MB) | Download | 1 | 13_2 Kappelen Grundlagen |
| 13_3 Kappelen Rundwanderungen (PDF, 1.71 MB) | Download | 2 | 13_3 Kappelen Rundwanderungen |