22 Bickigen-Schwanden
Bickigen-Schwanden gehörte zum burgundischen Königishof und Kirchspiel Kirchberg, die 994 an das Kloster Selz im Elsass kamen. In der Nähe von Schwanden stand die Burg der Grafen von Kyburg, die 1383 im Burgdorfer Krieg von den Bernern zerstört wurde. Im Verzeichnis der Kyburger ist schon um 1260 die Mühle zu Bickigen erwähnt. Es handelte sich um eine Stampfmühle.
1482 und 1555 ist Bickigen als Meierhof bzw. städtischer Lehenshof erwähnt und war «nit mehr dann ein hoff».
Bei der Volkszählung von 1764 gab der Pfarrer von Kirchberg für Bickigen-Schwanden total 106 Einwohner an: Hofgut Bickigen, Berghof Schwanden, Berggütlein Sandacker und zwei Berghöfe Hofholz. 1783 finden wir zusätzlich das Taglöhnergschickli (sehr kleines Bauerngut) Brügghalde verzeichnet.
Von 1831 bis 1910 bildete Bickigen-Schwanden eine eigene politische Gemeinde. Ab 1911 war Bickigen-Schwanden mit der Einwohner- und Kirchgemeinde Wynigen fusioniert. Damit endete die vormalige Zugehörigkeit zur Kirche Kirchberg.
Im Jahr 1928 baute die BKW die Unterstation Bickigen für das Strom-Verbundnetz.
Schwanden
3472 Wynigen
Zugehörige Objekte
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| 22_1 Bickigen-Schwanden Porträt (PDF, 2.21 MB) | Download | 0 | 22_1 Bickigen-Schwanden Porträt |
| 22_2 Bickigen-Schwanden Grundlagen (PDF, 3.8 MB) | Download | 1 | 22_2 Bickigen-Schwanden Grundlagen |
| 22_3 Rundwanderung Wynigen-Schwanden-Tal (PDF, 1.81 MB) | Download | 2 | 22_3 Rundwanderung Wynigen-Schwanden-Tal |