18 Sollberg
Sollberg zwischen dem Kappelenbach und dem Gitzigraben an der Fahrstrasse Buacher – Breitslohn – Lueg leitet sich von Sol ab, was so viel wie Pfütze oder Lache bedeutet. Wie andere Höfe in den Wynigenbergen finden wir Sollberg 1261 – 1263 in der Liste der Einkünfte der Grafen von Kyburg als frühste Erwähnung.
Nebst dem Hof Sollberg bestand zur Zeit der bernischen Zehndmarch-Beschreibungen von 1664 auch Sollberg-Breitslohn, das heute Hinteres Breitslohn genannt wird. In der Leimeren, im Ausserhaus und im Sollberg-Kehr entstanden neue Siedlungen. Vor der Gründung der Käserei Fuhren-Wynigen 1865 stand im Breitslohn die Käsehütte der Käsereigesellschaft Sollberg-Breitslohn.
Das Geschlecht Sollberger stammt wahrscheinlich ursprünglich von Sollberg, lebte aber 1679 bei Einführung des Heimatorts nicht (mehr?) im gleichnamigen Weiler, sondern war vor allem auf der Breitenegg und im Kasten ansässig.
Hans Friedli (*1613) kam 1630 auf den Hof Sollberg und ist der Stammvater der Friedli mit Heimatort Wynigen. Von hier aus verbreitete sich das Geschlecht in den Wynigenbergen. Hans Friedlis Eltern zogen nach Seeberg, wo schon lange Friedlis ansässig waren und ab 1679 den Heimatort Seeberg erhielten.
Sollberg
3472 Wynigen
Zugehörige Objekte
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| 18_1 Sollberg Porträt (PDF, 3.08 MB) | Download | 0 | 18_1 Sollberg Porträt |
| 18_Sollberg Grundlagen (PDF, 2.83 MB) | Download | 1 | 18_Sollberg Grundlagen |