Kopfzeile

Inhalt

Wynigenberge

Fritz Schürch und Daniel Dähler haben mit Unterstützung von Walter Christen, Mösli, die rund 20 Gehöftgruppen (Höfe, Weiler, Dörfli) der Wynigenberge dokumentiert. Dazu hat der Verkehrs- und Verschönerungsverein Wynigen-Rumendingen 2026 das Buch «Wynigenberge mit Porträts und Wanderungen» herausgegeben. Dieses kann am Schalter der Gemeindeverwaltung Wynigen gekauft oder bei schuerch.fank@bluewin.ch bestellt werden. Kosten CHF 20.00 (bei Versand plus CHF 5.00).

Die Darstellung der Höfe auf dieser Homepage richtet sich nach dem Inhalt des Buches «Wynigenberge» und enthält nebst Porträts und Wanderungen zusätzlich noch Grundlagen-Dokumente.

Auskunft und Führungen Wynigenberge: Fritz Schürch, schuerch.fank@bluewin.ch, 034 415 10 69

Mistelberg
Die Einführung bietet die Grundlagen für den Natur- Kultur- und Erholungsraum «Wynigenberge» und fasst in folgenden Abschnitten Wissenswertes zusammen:
  • Beschreibungen
  • Geografie
  • Bauliche Entwicklung
  • Geschichte
  • Landwirtschaft
  • Projekt Wynigenberge

00 Einführung Wynigenberge

Die Einführung bietet die Grundlagen für den Natur- Kultur- und Erholungsraum «Wynigenberge» und fasst in folgenden Abschnitten Wissenswertes zusammen:
  • Beschreibungen
  • Geografie
  • Bauliche Entwicklung
  • Geschichte
  • Landwirtschaft
  • Projekt Wynigenberge
Brechershäusern
«Brächershüsere» wird urkundlich im Jahr 1312 «Brecholdshüsern» genannt. Der Name leitet sich vom Personennamen Berchtold ab, mit der Lautumstellung von Berch- zu Brech-. Brechershäusern mit Rain, Heuweg, dem Huebli und den Höfen in der Buchgasse und Rieten bei Rüedisbach gehörte im Alten Bern zur Kirchhöre (Kirchgemeinde) Koppigen, jedoch zum Niederen Gericht Wynigen. Später war es eine eigenständige Einwohnergemeinde, gehörte aber immer noch zur Kirche Koppigen. Im Jahr 1880 zählte die Geme...

01 Brechershäusern

«Brächershüsere» wird urkundlich im Jahr 1312 «Brecholdshüsern» genannt. Der Name leitet sich vom Personennamen Berchtold ab, mit der Lautumstellung von Berch- zu Brech-. Brechershäusern mit Rain, Heuweg, dem Huebli und den Höfen in der Buchgasse und Rieten bei Rüedisbach gehörte im Alten Bern zur Kirchhöre (Kirchgemeinde) Koppigen, jedoch zum Niederen Gericht Wynigen. Später war es eine eigenständige Einwohnergemeinde, gehörte aber immer noch zur Kirche Koppigen. Im Jahr 1880 zählte die Geme...
Bild Denkmalpflege des Kantons Bern, Jürg Hünerwadel, 2015
Die Bezeichnung der Geländeform Breitenegg bezieht sich auf eine nicht vollständig abgetragene Wallmoräne der vorletzten, sogenannten Riss-Eiszeit.
Das kompakte Dörfli mit den überwiegend bäuerlichen Bauten entlang dem Gassenraum und der auffälligen Linde an der Wegkreuzung ist sowohl im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz als auch im Inventar der Denkmalpflege des Kantons Bern als geschützte Baugruppe aufgeführt.

02 Breitenegg

Die Bezeichnung der Geländeform Breitenegg bezieht sich auf eine nicht vollständig abgetragene Wallmoräne der vorletzten, sogenannten Riss-Eiszeit.
Das kompakte Dörfli mit den überwiegend bäuerlichen Bauten entlang dem Gassenraum und der auffälligen Linde an der Wegkreuzung ist sowohl im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz als auch im Inventar der Denkmalpflege des Kantons Bern als geschützte Baugruppe aufgeführt.
Ober-Rüedisbach, Foto Hans Schuler, 2021
Bis 1800 bestand Rüedisbach aus zwei altbernischen, zinspflichtigen Lehenshöfen, die um 1650 im Besitz der Familie Mathys (Ober-Rüedisbach) und der Jost von Brechershäusern (Unter-Rüedisbach) waren. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Rüedisbach mit dem Schulhausbau von 1834, mit der Speisewirtschaft Schlüssel, Schmiede, Käserei, Bäckerei, Lädeli… zu einem Dörfli mit Zentrumsfunktion der umliegenden Weiler und Höfe. Im 20. Jahrhundert kamen eine eigene Post (mit Postautoverkehr nach Wynigen),...

03 Rüedisbach

Bis 1800 bestand Rüedisbach aus zwei altbernischen, zinspflichtigen Lehenshöfen, die um 1650 im Besitz der Familie Mathys (Ober-Rüedisbach) und der Jost von Brechershäusern (Unter-Rüedisbach) waren. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Rüedisbach mit dem Schulhausbau von 1834, mit der Speisewirtschaft Schlüssel, Schmiede, Käserei, Bäckerei, Lädeli… zu einem Dörfli mit Zentrumsfunktion der umliegenden Weiler und Höfe. Im 20. Jahrhundert kamen eine eigene Post (mit Postautoverkehr nach Wynigen),...
Stock von 1813 im Wil
Die Alemannen haben im 8./9. Jahrhundert den Namen Wil von den Römern übernommen und zum Teil mit Personennamen kombiniert, z.B. Leggiswil. Beim Wil ob Rüedisbach könnte es sich auch um eine Namensgebung aus dem späten Mittelalter handeln für Gehöftgruppen oder Weiler, die nach Rodungen entstanden. 1677 zählte Wyl nur eine Haushaltung. Der Hof hatte im Ancien Régime eine eigene Zehndmarch. In den Kirchenbüchern sind ab 1554 Hofstetter verzeichnet, ab 1650 Wälchli und um 1800 Oberbühler. Die F...

04 Wil

Die Alemannen haben im 8./9. Jahrhundert den Namen Wil von den Römern übernommen und zum Teil mit Personennamen kombiniert, z.B. Leggiswil. Beim Wil ob Rüedisbach könnte es sich auch um eine Namensgebung aus dem späten Mittelalter handeln für Gehöftgruppen oder Weiler, die nach Rodungen entstanden. 1677 zählte Wyl nur eine Haushaltung. Der Hof hatte im Ancien Régime eine eigene Zehndmarch. In den Kirchenbüchern sind ab 1554 Hofstetter verzeichnet, ab 1650 Wälchli und um 1800 Oberbühler. Die F...
Mösli mit den Höfen Wirth und Christen
Der Name geht vermutlich auf das Sumpfgebiet/Moos zwischen Wil und Leggiswil zurück, welches in alten Karten als Wylerfeld bezeichnet ist. Heute ist dieses Quellgebiet des Bühlbächlis drainiert, aber von früher ist auch die Bezeichnung «Ruggere» bekannt, was auf quakende Frösche hinweisen könnte. Die Bezeichnung Müsli statt Mösli ist der Aussprache in der Übergangsregion vom Emmental zum Oberaargau geschuldet. Das Mösli mit den heute zwei heutigen Heimwesen Wirth und Christen befindet sich etwas...

05 Mösli

Der Name geht vermutlich auf das Sumpfgebiet/Moos zwischen Wil und Leggiswil zurück, welches in alten Karten als Wylerfeld bezeichnet ist. Heute ist dieses Quellgebiet des Bühlbächlis drainiert, aber von früher ist auch die Bezeichnung «Ruggere» bekannt, was auf quakende Frösche hinweisen könnte. Die Bezeichnung Müsli statt Mösli ist der Aussprache in der Übergangsregion vom Emmental zum Oberaargau geschuldet. Das Mösli mit den heute zwei heutigen Heimwesen Wirth und Christen befindet sich etwas...
Hinter-Leggiswil mit Huebli oben und Wil rechts
1264 sind Loygeswile (Leggiswil) und Breitunecga (Breitenegg) in einer Schenkung von Rudolf Frieso mit seiner Frau Berta von je zwei Schupposen an das Johanniter-Kloster Münchenbuchsee erstmals erwähnt. Für eine Schuppose rechnen wir ca. 12 Jucharten zu 36 Aren. Im Urbar des St. Ursenstift in Solothurn – und auch dorthin zinspflichtig − ist 1497 Hans Jost Leggiswil aktenkundig. Jost Jost (*1633) von Hinter-Leggiswil – nicht zu verwechseln mit dem Chronisten - zog nach Alchenstorf, hat sich...

06 Leggiswil

1264 sind Loygeswile (Leggiswil) und Breitunecga (Breitenegg) in einer Schenkung von Rudolf Frieso mit seiner Frau Berta von je zwei Schupposen an das Johanniter-Kloster Münchenbuchsee erstmals erwähnt. Für eine Schuppose rechnen wir ca. 12 Jucharten zu 36 Aren. Im Urbar des St. Ursenstift in Solothurn – und auch dorthin zinspflichtig − ist 1497 Hans Jost Leggiswil aktenkundig. Jost Jost (*1633) von Hinter-Leggiswil – nicht zu verwechseln mit dem Chronisten - zog nach Alchenstorf, hat sich...
Baugruppe Oberbühl
Der Doppelhof Oberbühl – auf alten Karten mit Unterbühl bezeichnet − wird seit 1834 von Nachkommen des damaligen Unter-Statthalters Jakob Jost (1789 – 1849) bewirtschaftet. Neben der Hocheinfahrt des südlicheren Hofes steht die ehemalige St. Ulrich-Kapelle (Heidenstock), die nach der Reformation von 1528 zu einem Kornspeicher umfunktioniert wurde.

07 Oberbühl

Der Doppelhof Oberbühl – auf alten Karten mit Unterbühl bezeichnet − wird seit 1834 von Nachkommen des damaligen Unter-Statthalters Jakob Jost (1789 – 1849) bewirtschaftet. Neben der Hocheinfahrt des südlicheren Hofes steht die ehemalige St. Ulrich-Kapelle (Heidenstock), die nach der Reformation von 1528 zu einem Kornspeicher umfunktioniert wurde.
Bauernhaus von 1553 mit Steinstock Mitte 16. Jahrhundert, Foto Hans Schuler, 2025
Alchenberg liegt etwas versteckt unterhalb des chnubelförmigen Hölzlers Pt. 731, der als eigentlicher Alchenberg gelten könnte. Der Hof hatte im Alten Bern eine eigene Zehndmarch und musste Bodenzins und Ertragszins (Zehnten) entrichten. Zu Beginn der Aufzeichnungen in den Kirchenrodel 1553 und bis 1714 tauften fast ausschliesslich Fuhrer von Alchenberg aus. Baugeschichtlich gibt es einige Besonderheiten: Der Wohnteil des Bauernhauses Nr. 234 ist mit 1553 datiert und somit noch älter als d...

08 Alchenberg

Alchenberg liegt etwas versteckt unterhalb des chnubelförmigen Hölzlers Pt. 731, der als eigentlicher Alchenberg gelten könnte. Der Hof hatte im Alten Bern eine eigene Zehndmarch und musste Bodenzins und Ertragszins (Zehnten) entrichten. Zu Beginn der Aufzeichnungen in den Kirchenrodel 1553 und bis 1714 tauften fast ausschliesslich Fuhrer von Alchenberg aus. Baugeschichtlich gibt es einige Besonderheiten: Der Wohnteil des Bauernhauses Nr. 234 ist mit 1553 datiert und somit noch älter als d...
Ruine Grimmenstein, Foto Hans Schuler
Die Burg Grimmenstein bestand seit ca. 1250, und die Herren von Grimmenstein und deren Nachfolger verkörperten als Kyburger-Dienstadel das Zentrum der Herrschaft Wynigen. Während des Burgdorferkriegs 1383 wurde die Burg von den Bernern belagert und zur Übergabe gezwungen. Die Burgherren blieben aber Lehensherr von Grimmenstein. 1497 kaufte Bern die Herrschaft Wynigen (Grimmenstein). Als Versorger der Burg diente der Grimmenstein-Hof südlich gegen den Kappelengraben, heute Bühl genannt. ...

09 Grimmenstein, Bühl

Die Burg Grimmenstein bestand seit ca. 1250, und die Herren von Grimmenstein und deren Nachfolger verkörperten als Kyburger-Dienstadel das Zentrum der Herrschaft Wynigen. Während des Burgdorferkriegs 1383 wurde die Burg von den Bernern belagert und zur Übergabe gezwungen. Die Burgherren blieben aber Lehensherr von Grimmenstein. 1497 kaufte Bern die Herrschaft Wynigen (Grimmenstein). Als Versorger der Burg diente der Grimmenstein-Hof südlich gegen den Kappelengraben, heute Bühl genannt. ...
Unterhüseren Foto Fritz Schürch
Hüserens Häuser finden sich gestreut vom Oberbühlchnubel – 1664 Kräyenberg genannt – bis zum Mutzgraben, wobei der Riedtenbach das Gebiet von Rüedisbach abgrenzt. Zu Oberhüseren zählen wir den Hüseren-Hof Jost, den Deuchel und die Schattsyte. Es folgt Unterhüseren mit Zufahrt zum Märgeli, und oberhalb des Mutzgrabens befindet sich Hüserenäbnit. Im Jahr 1677 zählte Pfarrer Seidenstricker zum Hüserenhof 13 Haushaltungen, mehr als in allen anderen aufgezählten «Höff uff den Bergen». Seit ca. ...

10 Hüseren, Häusern

Hüserens Häuser finden sich gestreut vom Oberbühlchnubel – 1664 Kräyenberg genannt – bis zum Mutzgraben, wobei der Riedtenbach das Gebiet von Rüedisbach abgrenzt. Zu Oberhüseren zählen wir den Hüseren-Hof Jost, den Deuchel und die Schattsyte. Es folgt Unterhüseren mit Zufahrt zum Märgeli, und oberhalb des Mutzgrabens befindet sich Hüserenäbnit. Im Jahr 1677 zählte Pfarrer Seidenstricker zum Hüserenhof 13 Haushaltungen, mehr als in allen anderen aufgezählten «Höff uff den Bergen». Seit ca. ...
Ferrenberg Foto Hans Schuler 2025
Ferrenberg liegt zwischen den von alters her bekannten Höfen Hüseren und Friesenberg auf der Wasserscheide zwischen Mutzbach und Kappelenbach. Der Weiler wurde früher auch Grossferrenberg genannt. Gemäss Zehndmarch von 1664 hatte Ferrenberg im Alten Bern die Lehenshöfe Wälchli im Weiler und Friedli in der Dreyen (Kobeisse). Im 19. Jahrhundert teilte sich der Wälchli-Hof in drei Heimwesen mit neuen Besitzern auf. Schon 1608 ist für den Wälchli-Hof ein beschränktes Schmittenrecht belegt. 183...

11 Ferrenberg

Ferrenberg liegt zwischen den von alters her bekannten Höfen Hüseren und Friesenberg auf der Wasserscheide zwischen Mutzbach und Kappelenbach. Der Weiler wurde früher auch Grossferrenberg genannt. Gemäss Zehndmarch von 1664 hatte Ferrenberg im Alten Bern die Lehenshöfe Wälchli im Weiler und Friedli in der Dreyen (Kobeisse). Im 19. Jahrhundert teilte sich der Wälchli-Hof in drei Heimwesen mit neuen Besitzern auf. Schon 1608 ist für den Wälchli-Hof ein beschränktes Schmittenrecht belegt. 183...
Friesenberg Foto Hans Schuler
Die mittelalterliche Stammburg der kyburgischen Dienstleute Fries von Friesenberg stand auf dem markanten Hügel über dem Kappelengraben zwischen Ferrenberg und Oeschenbach und war Sitz einer früh geschrumpften Kleinherrschaft mit Eigenkirche (Cappell) in Kappelen. Die Burg wurde während des Burgdorferkrieges 1383 unter dem aufstrebenden Stadt-Staat Bern zerstört. Zu den vier Heimwesen in Friesenberg gehören in näherer Umgebung das Lätthus, in westlicher Richtung auf der Egg der Hof Christen, ...

12 Friesenberg

Die mittelalterliche Stammburg der kyburgischen Dienstleute Fries von Friesenberg stand auf dem markanten Hügel über dem Kappelengraben zwischen Ferrenberg und Oeschenbach und war Sitz einer früh geschrumpften Kleinherrschaft mit Eigenkirche (Cappell) in Kappelen. Die Burg wurde während des Burgdorferkrieges 1383 unter dem aufstrebenden Stadt-Staat Bern zerstört. Zu den vier Heimwesen in Friesenberg gehören in näherer Umgebung das Lätthus, in westlicher Richtung auf der Egg der Hof Christen, ...
Kappelen, Foto Hans Schuler
Kappelen hat seinen Namen von der Kappelle, 1275 Cappell genannt, die als Eigenkirche zur kyburgischen Kleinherrschaft Friesenberg gehörte. Im Alten Bern waren der Zehnthof Ober-Kappelen bis zur Reformation dem Frauenkloster Rüegsau und der Hof Unter- oder Nieder-Kappelen dem St. Ursenstift Solothurn zinspflichtig. Im Regionenbuch von 1783 sind die Auswirkungen geteilter und alter Besitzverhältnisse in Kappelen mit der Zugehörigkeit zu zwei Gerichten dokumentiert, nämlich zum Gericht Wynigen und...

13 Kappelen

Kappelen hat seinen Namen von der Kappelle, 1275 Cappell genannt, die als Eigenkirche zur kyburgischen Kleinherrschaft Friesenberg gehörte. Im Alten Bern waren der Zehnthof Ober-Kappelen bis zur Reformation dem Frauenkloster Rüegsau und der Hof Unter- oder Nieder-Kappelen dem St. Ursenstift Solothurn zinspflichtig. Im Regionenbuch von 1783 sind die Auswirkungen geteilter und alter Besitzverhältnisse in Kappelen mit der Zugehörigkeit zu zwei Gerichten dokumentiert, nämlich zum Gericht Wynigen und...
Fuhren, Foto Hans Schuler
Vor Kappelen zwischen Schwendiwald und dem Stampfigraben zieht der Schwendigraben eine Furche – berndeutsch Fuhre − ins Gelände. Die Zehndmarch Fuhren bestand 1664 aus den Höfen Sollberger und Weyermann. Vor 1700 begann die Aera der Friedli mit Ulrich Friedli, der 1711 zusätzlich den Jost-Hof (Glungge) in Brechershäusern steigern konnte. Nachdem vorher in Oberbühl und Sollberg-Breitslohn einfache Käsereien bestanden hatten, entstand 1866 die Käserei Fuhren, die 1955 durch jene im Talboden ...

14 Fuhren

Vor Kappelen zwischen Schwendiwald und dem Stampfigraben zieht der Schwendigraben eine Furche – berndeutsch Fuhre − ins Gelände. Die Zehndmarch Fuhren bestand 1664 aus den Höfen Sollberger und Weyermann. Vor 1700 begann die Aera der Friedli mit Ulrich Friedli, der 1711 zusätzlich den Jost-Hof (Glungge) in Brechershäusern steigern konnte. Nachdem vorher in Oberbühl und Sollberg-Breitslohn einfache Käsereien bestanden hatten, entstand 1866 die Käserei Fuhren, die 1955 durch jene im Talboden ...
Häckligen, Foto Hans Schuler
Der Name Häckligen ist alemannisch und bedeutet Siedlung des Häkilo. Der Weiler befindet sich auf der Wasserscheide Kappelenbach - Oeschenbach. Der Scheidbaum beim gleichnamigen, stillgelegten Gehöft an der Kappeler-Passhöhe an der um 1870 erbauten Strasse markierte die Grenze zwischen den früheren Ämtern Burgdorf und Trachselwald. 1495 lieferte Hecklingen Naturalabgaben ans Frauenkloster Rüegsau. Im Jahr 1664 gaben die Lehensinhaber Hans und Uli Weyermann ihre Zehntgrenze Häckligen an. Das a...

15 Häckligen

Der Name Häckligen ist alemannisch und bedeutet Siedlung des Häkilo. Der Weiler befindet sich auf der Wasserscheide Kappelenbach - Oeschenbach. Der Scheidbaum beim gleichnamigen, stillgelegten Gehöft an der Kappeler-Passhöhe an der um 1870 erbauten Strasse markierte die Grenze zwischen den früheren Ämtern Burgdorf und Trachselwald. 1495 lieferte Hecklingen Naturalabgaben ans Frauenkloster Rüegsau. Im Jahr 1664 gaben die Lehensinhaber Hans und Uli Weyermann ihre Zehntgrenze Häckligen an. Das a...
Hohtannen, Foto Hans Schuler
Hohtannen, früher auch Hochtannen, ist eine der höchstgelegenen Siedlungen der Gemeinde Wynigen und die vom Dorf am weitesten entfernte. Der Weiler liegt auf einer schmalen Terrasse am Abhang von der Otterbachegg zum Oeschbach. Zu Hohtannen gehören auch der Hof Vitzhus und das Hohtannen-Ackerli 1544 ist Vit Uhlmann als Ausburger von Burgdorf erwähnt. Der Vorname Vit als Kurzform von Vitus ist wahrscheinlich der Ursprung des Hofnamens Vitzhaus. Auch die drei Bauernhöfe im Weiler haben eigene N...

16 Hohtannen

Hohtannen, früher auch Hochtannen, ist eine der höchstgelegenen Siedlungen der Gemeinde Wynigen und die vom Dorf am weitesten entfernte. Der Weiler liegt auf einer schmalen Terrasse am Abhang von der Otterbachegg zum Oeschbach. Zu Hohtannen gehören auch der Hof Vitzhus und das Hohtannen-Ackerli 1544 ist Vit Uhlmann als Ausburger von Burgdorf erwähnt. Der Vorname Vit als Kurzform von Vitus ist wahrscheinlich der Ursprung des Hofnamens Vitzhaus. Auch die drei Bauernhöfe im Weiler haben eigene N...
Hirsbrunnen, Foto Hans Schuler
Alte Dokumente belegen, dass der Name des Weilers auf der Egg zwischen Hirschgraben und Gitzigraben unterhalb der Lueg auf Hirz zurückgeht; was Hirsch bedeutet. Noch heute brauchen Einheimische den Namen Hirschbrunnen. In den Tellbüchern der Stadt Bern ist 1389 Hirtzbrunnen erwähnt und im Urbar des Frauenklosters Rüegsau 1495/1505 Hyrschbrunnen. Die Angaben der Zehndmarch Hirsbrunnen 1664 lassen auf drei Heimwesen schliessen: Niclaus Äbi auf dem Unteren Hof (heutige Scheune um 1960, Bürgi), B...

17 Hirsbrunnen

Alte Dokumente belegen, dass der Name des Weilers auf der Egg zwischen Hirschgraben und Gitzigraben unterhalb der Lueg auf Hirz zurückgeht; was Hirsch bedeutet. Noch heute brauchen Einheimische den Namen Hirschbrunnen. In den Tellbüchern der Stadt Bern ist 1389 Hirtzbrunnen erwähnt und im Urbar des Frauenklosters Rüegsau 1495/1505 Hyrschbrunnen. Die Angaben der Zehndmarch Hirsbrunnen 1664 lassen auf drei Heimwesen schliessen: Niclaus Äbi auf dem Unteren Hof (heutige Scheune um 1960, Bürgi), B...
Sollberg, Foto Hans Schuler
Sollberg zwischen dem Kappelenbach und dem Gitzigraben an der Fahrstrasse Buacher – Breitslohn – Lueg leitet sich von Sol ab, was so viel wie Pfütze oder Lache bedeutet. Wie andere Höfe in den Wynigenbergen finden wir Sollberg 1261 – 1263 in der Liste der Einkünfte der Grafen von Kyburg als frühste Erwähnung. Nebst dem Hof Sollberg bestand zur Zeit der bernischen Zehndmarch-Beschreibungen von 1664 auch Sollberg-Breitslohn, das heute Hinteres Breitslohn genannt wird. In der Leimeren, im Ausser...

18 Sollberg

Sollberg zwischen dem Kappelenbach und dem Gitzigraben an der Fahrstrasse Buacher – Breitslohn – Lueg leitet sich von Sol ab, was so viel wie Pfütze oder Lache bedeutet. Wie andere Höfe in den Wynigenbergen finden wir Sollberg 1261 – 1263 in der Liste der Einkünfte der Grafen von Kyburg als frühste Erwähnung. Nebst dem Hof Sollberg bestand zur Zeit der bernischen Zehndmarch-Beschreibungen von 1664 auch Sollberg-Breitslohn, das heute Hinteres Breitslohn genannt wird. In der Leimeren, im Ausser...
Denkmal Lueg
Der Heiligenland-Pöli (888 m ü. M.) in der Gemeinde Affoltern bildet die südliche Begrenzung der Wynigenberge. Der Pöli war im Alten Bern Chutzen-Standort des 156 Hochwachten zählenden Alarmierungsnetzes zum Aufgebot des Landsturms. Seit der Einweihung des markanten Denkmals 1921 heisst der Pöli Lueg. Das Denkmal erinnert an die Opfer der Grippe-Pandemie von 1918/19 unter den bernischen Kavalleristen. Das Errichten des denkwürdigen Denkmals steht aber auch im Zusammenhang mit dem Landesstreik...

19 Lueg

Der Heiligenland-Pöli (888 m ü. M.) in der Gemeinde Affoltern bildet die südliche Begrenzung der Wynigenberge. Der Pöli war im Alten Bern Chutzen-Standort des 156 Hochwachten zählenden Alarmierungsnetzes zum Aufgebot des Landsturms. Seit der Einweihung des markanten Denkmals 1921 heisst der Pöli Lueg. Das Denkmal erinnert an die Opfer der Grippe-Pandemie von 1918/19 unter den bernischen Kavalleristen. Das Errichten des denkwürdigen Denkmals steht aber auch im Zusammenhang mit dem Landesstreik...
Leumberg, Foto Hans Schuler
Leumberg – früher auch Löwenberg genannt – liegt zuoberst an der Wynigen – Schwanden -Luegstrasse nordwestlich der Lueg. Zu Leumberg gehören auch die Leumbergegg (Hübeli), Unter-Leumberg und Hinter-Leumberg. Um 1664 gaben Hans Schrag und Ulrich Hiltbrunner Auskunft über den Grenzverlauf der Zehntmarch Löüwenberg. Der Hof Schrag – später Wyss – wurde möglicherweise wegen täuferischer Gesinnung dieses Familienzweiges enteignet. Die Täufer Schrag flohen um 1700 in den Jura. 1801 kaufte Bendic...

20 Leumberg

Leumberg – früher auch Löwenberg genannt – liegt zuoberst an der Wynigen – Schwanden -Luegstrasse nordwestlich der Lueg. Zu Leumberg gehören auch die Leumbergegg (Hübeli), Unter-Leumberg und Hinter-Leumberg. Um 1664 gaben Hans Schrag und Ulrich Hiltbrunner Auskunft über den Grenzverlauf der Zehntmarch Löüwenberg. Der Hof Schrag – später Wyss – wurde möglicherweise wegen täuferischer Gesinnung dieses Familienzweiges enteignet. Die Täufer Schrag flohen um 1700 in den Jura. 1801 kaufte Bendic...
Mistelberg, Foto Hans Schuler
Mit Heinrich von Mistelberg ist der Ort zwischen dem Chemmerigraben im Westen und dem Gitzer im Osten im Jahr 1321 erstmals erwähnt. Im Zehndurbar von 1664 sind die Aebi auf dem Mistelhof und die Schrag (später Lerch) an der Schattseite verzeichnet. Der Mistelhof war im 17. Jh. ein Doppelhof der Aebi. Die erste aufgezeichnete Taufe von Wynigen ist jene von Maria Aebi, Tochter von Lorenz Aebi und Anna Hiltbrunner «1553 uff den 5, Augusti». Der Familienname Aebi hat sich auf dem Mistelhof bis h...

21 Mistelberg

Mit Heinrich von Mistelberg ist der Ort zwischen dem Chemmerigraben im Westen und dem Gitzer im Osten im Jahr 1321 erstmals erwähnt. Im Zehndurbar von 1664 sind die Aebi auf dem Mistelhof und die Schrag (später Lerch) an der Schattseite verzeichnet. Der Mistelhof war im 17. Jh. ein Doppelhof der Aebi. Die erste aufgezeichnete Taufe von Wynigen ist jene von Maria Aebi, Tochter von Lorenz Aebi und Anna Hiltbrunner «1553 uff den 5, Augusti». Der Familienname Aebi hat sich auf dem Mistelhof bis h...
Schwanden, Foto Hans Schuler
Bickigen-Schwanden gehörte zum burgundischen Königishof und Kirchspiel Kirchberg, die 994 an das Kloster Selz im Elsass kamen. In der Nähe von Schwanden stand die Burg der Grafen von Kyburg, die 1383 im Burgdorfer Krieg von den Bernern zerstört wurde. Im Verzeichnis der Kyburger ist schon um 1260 die Mühle zu Bickigen erwähnt. Es handelte sich um eine Stampfmühle. 1482 und 1555 ist Bickigen als Meierhof bzw. städtischer Lehenshof erwähnt und war «nit mehr dann ein hoff». Bei der Volkszählu...

22 Bickigen-Schwanden

Bickigen-Schwanden gehörte zum burgundischen Königishof und Kirchspiel Kirchberg, die 994 an das Kloster Selz im Elsass kamen. In der Nähe von Schwanden stand die Burg der Grafen von Kyburg, die 1383 im Burgdorfer Krieg von den Bernern zerstört wurde. Im Verzeichnis der Kyburger ist schon um 1260 die Mühle zu Bickigen erwähnt. Es handelte sich um eine Stampfmühle. 1482 und 1555 ist Bickigen als Meierhof bzw. städtischer Lehenshof erwähnt und war «nit mehr dann ein hoff». Bei der Volkszählu...
Tal, Foto Hans Schuler
Die Streusiedlung Tal kann nach der Zehntmarch-Beschreibung von 1664 eingegrenzt werden: Grabmattbächlein im Westen, Kappelengraben im Norden, Chemmeri bzw. Gitzer im Osten und die ehemalige Grenze von Bickigen Schwanden im Süden. Bei der genannten Zehntmarch fällt die Unterscheidung zwischen Vorder-Tal mit den heutigen Heimwesen im Tal und Kaltacker und dem Hinter-Tal mit dem heutigen Welschhaus auf. Schon für 1565 sind im Berner Ortsnamenbuch für das Tal drei «Heimet» angegeben. Dabei könnt...

23 Tal

Die Streusiedlung Tal kann nach der Zehntmarch-Beschreibung von 1664 eingegrenzt werden: Grabmattbächlein im Westen, Kappelengraben im Norden, Chemmeri bzw. Gitzer im Osten und die ehemalige Grenze von Bickigen Schwanden im Süden. Bei der genannten Zehntmarch fällt die Unterscheidung zwischen Vorder-Tal mit den heutigen Heimwesen im Tal und Kaltacker und dem Hinter-Tal mit dem heutigen Welschhaus auf. Schon für 1565 sind im Berner Ortsnamenbuch für das Tal drei «Heimet» angegeben. Dabei könnt...
Rumendingen, Foto Ernst Burkhalter
Rumendingen ist erstmals 886 erwähnt. Das bäuerliche Strassendorf reiht sich locker entlang der Strasse, die quasi parallel zum Chänerechbach verläuft. Von den elf Höfen, die im Jubiläumsjahr 1986 alle produziert haben, sind heute noch acht in Betrieb. Die beachtlichen Stöcke – vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert - repräsentieren den damaligen Reichtum der Höfe. Das Karolinenheim geht auf die Willensäusserung von Fräulein Karolina Werthmüller (1842 – 1914) an ihre Erben zurück, «ein Heim für g...

24 Rumendingen

Rumendingen ist erstmals 886 erwähnt. Das bäuerliche Strassendorf reiht sich locker entlang der Strasse, die quasi parallel zum Chänerechbach verläuft. Von den elf Höfen, die im Jubiläumsjahr 1986 alle produziert haben, sind heute noch acht in Betrieb. Die beachtlichen Stöcke – vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert - repräsentieren den damaligen Reichtum der Höfe. Das Karolinenheim geht auf die Willensäusserung von Fräulein Karolina Werthmüller (1842 – 1914) an ihre Erben zurück, «ein Heim für g...
Buchsiberge Spych
Die Buchsiberge ab dem Mutzgraben nördlich der Wynigenberge beschreibt Maria Waser (1878 – 1939) als einen «grünen Wellenschlag». Während das Molassehügelland der höheren Wynigenberge (Emmental) in der letzten Eiszeit nicht vergletschert war und steiler blieb, wurde das Moränenhügelland der Buchsiberge (Oberaargau) mehr abgetragen. Fortschrittlich denkende Bergler aus den Buchsibergen und den Wynigenbergen nahmen die Ideen der Oekonomischen Gesellschaft Bern auf und gründeten 1856 die Gemeinn...

25 Buchsiberge

Die Buchsiberge ab dem Mutzgraben nördlich der Wynigenberge beschreibt Maria Waser (1878 – 1939) als einen «grünen Wellenschlag». Während das Molassehügelland der höheren Wynigenberge (Emmental) in der letzten Eiszeit nicht vergletschert war und steiler blieb, wurde das Moränenhügelland der Buchsiberge (Oberaargau) mehr abgetragen. Fortschrittlich denkende Bergler aus den Buchsibergen und den Wynigenbergen nahmen die Ideen der Oekonomischen Gesellschaft Bern auf und gründeten 1856 die Gemeinn...
Steinhof, Foto Fritz Schürch
Auf den Spuren der letzten Eiszeit gelangen wir auf einer Wanderung entlang des von der eiszeitlichen Emme geformten Wynigentals (Trockental), über den an Findlingen reichen Steineberg und über die solothurnische Exklave Steinhof mit der Grossen Fluh (erratischer Block) zum Burgäschisee. Wie die meisten Schweizer Seen ist auch der Burgäschisee eiszeitlicher Herkunft. Am Burgäschisee sind vier jungsteinzeitliche Pfahlbaustationen bekannt, die einen Zeitraum von 4000 bis 2600 v.Chr. abdecken. ...

26 Steinhof, Burgäschisee

Auf den Spuren der letzten Eiszeit gelangen wir auf einer Wanderung entlang des von der eiszeitlichen Emme geformten Wynigentals (Trockental), über den an Findlingen reichen Steineberg und über die solothurnische Exklave Steinhof mit der Grossen Fluh (erratischer Block) zum Burgäschisee. Wie die meisten Schweizer Seen ist auch der Burgäschisee eiszeitlicher Herkunft. Am Burgäschisee sind vier jungsteinzeitliche Pfahlbaustationen bekannt, die einen Zeitraum von 4000 bis 2600 v.Chr. abdecken. ...
Oeschberg
Oeschberg wurde früher auch Oeschfurt genannt, weil die Pferdewagen auf der alten West-Ost Verbindung in der Schwemmebene der Oesch durch das untiefe Gewässer fahren mussten. Bei Oeschberg mündet der Wynigenbach in die Oesch. Oeschberg und St. Nikaus (Gemeinde Koppigen) mit Kartausen-Herbergen waren schon im 15. Jahrhundert wichtige Rastorte. Aus den Stiftungen der Geschwister Elise und Ferdinand Affolter entstanden 1905 das Dienstbotenheim (heute Lebensort), 1920 die Kantonale Gartenbausc...

27 Oeschberg

Oeschberg wurde früher auch Oeschfurt genannt, weil die Pferdewagen auf der alten West-Ost Verbindung in der Schwemmebene der Oesch durch das untiefe Gewässer fahren mussten. Bei Oeschberg mündet der Wynigenbach in die Oesch. Oeschberg und St. Nikaus (Gemeinde Koppigen) mit Kartausen-Herbergen waren schon im 15. Jahrhundert wichtige Rastorte. Aus den Stiftungen der Geschwister Elise und Ferdinand Affolter entstanden 1905 das Dienstbotenheim (heute Lebensort), 1920 die Kantonale Gartenbausc...
Planetenweg Sonne
Am 9. Juni 1973 wurde der erste Planetenweg der Schweiz der Öffentlichkeit übergaben. Auf der rund 10 Kilometer langen Strecke von Burgdorf über die Egg von Heimiswil, quer durch das idyllische Chänerechtäli führt der Planetenweg in die Wynigenberge und schliesslich zum Bahnhof Wynigen. Der Planetenweg kann auch in Wynigen gestartet werden. Die Astronomische Gesellschaft von Burgdorf veranschaulichte ab dem Sonnenmodell auf dem Binzberg bei Burgdorf die Distanzverhältnisse unseres Sonnensyste...

28 Planetenweg Burgdorf-Wynigen

Am 9. Juni 1973 wurde der erste Planetenweg der Schweiz der Öffentlichkeit übergaben. Auf der rund 10 Kilometer langen Strecke von Burgdorf über die Egg von Heimiswil, quer durch das idyllische Chänerechtäli führt der Planetenweg in die Wynigenberge und schliesslich zum Bahnhof Wynigen. Der Planetenweg kann auch in Wynigen gestartet werden. Die Astronomische Gesellschaft von Burgdorf veranschaulichte ab dem Sonnenmodell auf dem Binzberg bei Burgdorf die Distanzverhältnisse unseres Sonnensyste...